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alte Kirche Brücke_Ahr

Die Pfarrei St. Cyriakus

aktuelle Gottesdienstzeiten in Dümpelfeld (Stand 18.07.2015)

Samstag, 01.08.2015 - 18.30 Uhr

Vorabendmesse als Festmesse zum Patronatsfest St. Cyriacus

Samstag, 15.08.2015 - 17.00 Uhr

Vorabendmesse mit Kräuterweihe

Samstag, 29.08.2015 - 18.30 Uhr

Vorabendmesse

Samstag, 12.09.2015 - 19.30 Uhr

Vorabendmesse

Auch in unserem Dorf ist das politische-gemeindliche Leben bis in die heutige zeit hinein eng mit dem kirchlichen Leben verbunden.
Aus Anlass der 850 Jahr Feier hat Frau Edith Surges für die seinerzeit erschienene Dorfchronik einen Text über die Geschichte der Pfarrgemeinde St. Cyriakus verfasst, den wir an dieser Stelle freundlicherweise veröffentlichen dürfen.
 

Nach einer Urkunde vom 11.05.1426 hatte die Kirche des hl. Cyriakus besondere Kirchenmeister. Sie besaß bestimmte Rechte, aber noch keine Pfarrrechte, um die sie noch lange kämpfen musste. Dümpelfeld war Filiale von Hönningen, wahrscheinlich seit der Gründung des Ortes 1153.

Im Jahre 1316 wurde Hönningen samt der Filiale Dümpelfeld dem Ahrgaudekanat zugewiesen. Zunächst soll ein Vikar aus Hönningen hier die Seelsorge ausgeübt haben. Gut 400 Jahre blieb das Stift St. Kunibert in Köln im Besitz der Pfarrkirche in Hönningen nebst der Kapelle in Dümpelfeld. Lange wird die Johanniter-Ordenskommende in Adenau die Herren von St Kunibert gebeten haben, ihnen ihren Besitz so nahe vor Adenau zu überlassen.
Ob Seelsorge oder wirtschaftliche Einnahmen im Vordergrund standen, möge dahingestellt sein. Endlich, am 23.03.1494, genehmigte Erzbischof Hermann von Köln den Tauschvertrag. So ging Hönningen mit allen Rechten und Gütern und der Pfarrkirche sowie der Filialkapelle Dümpelfeld an die Kommende in Adenau über. Das Stift St. Kunibert erhielt hierfür Güter in der Nähe von Köln.

300 Jahre lag die seelsorgerische Betreuung unserer Vorfahren in den Händen dieser Kommende. Der Komtur von Adenau erscheint 1683 urkundlich als Grundherr in Dümpelfeld. Die Frage der Pfarrwohnung bzw. des Pfarrhauses hat die Errichtung einer Pfarrei sehr verzögert. Im Jahre 1662 wird der Geistliche Peter-Franz Goffart zum Pfarrer von Dümpelfeld ernannt. Um diese Zeit muss es Pfarrei geworden sein. Der Pastor wohnte in Adenau. Wann die Filiale Niederadenau mit Dümpelfeld verbunden wurde, ist nicht genau bekannt. Im Jahre 1664 war sie im Pfarrverband Dümpelfeld.

Noch bis zum Jahre 1707 hielten die Pastöre sich in Adenau auf, wo sie nebenbei noch einige Kapellen verwalteten. Doch dies erschwerte die Seelsorge sehr, und manche Pfarrangehörige starben ohne die Sakramente. Der neue Pfarrer Nikolaus Schnitz brachte die Angelegenheit zu einer Lösung.
Er stellte den Antrag, das Haus des Cyriakushofes, der 1426 von den Gebrüdern Heinrich und Salentin v. Arenthal der Kirche des hl. Cyriakus in Dümpelfeld verkauft wurde, dem Pastor als Pfarrhaus einzuräumen. Die Kommende in Adenau war dagegen. Der Komtur, Frh. v. Galen, sei nicht in Adenau, sondern auf Malta. Man möge die Angelegenheit verschieben. Die Pfarrkinder richteten besondere Bittgesuche um dieses Haus. Es wurde schließlich um 1707 ein Neubau errichtet: ein zweistöckiger, in Eichenholz ausgeführter Fachwerkbau, mit Stroh gedeckt. Auf dem Grundstück des Cyriakushofes wurde dieses Pfarrhaus errichtet. (Es wird vermutet, dass der Cyriakushof in der heutigen Bachstraße gestanden hat, mithin auch das damals erbaute Pfarrhaus). 1905 soll dieses Pfarrhaus an einen Herrn Fuchs aus Niederadenau verkauft worden sein. Solange die Geistlichen mangels eines Pfarrhauses in Adenau wohnten, blieben sie an den Festtagen im Cyriakushof. Hier wurden sie auch beköstigt.

Im Jahre 1908 wurde mit dem Bau eines neuen Pfarrhauses begonnen, heute: Haus Kirchstraße 3. Pastor Will war maßgeblich an diesem Bau beteiligt.
Er war ab 1909 Pastor in Dümpelfeld. Dieses Haus ist seit 1993 nicht mehr im Besitz der Kirchengemeinde. Wegen des großen Priestermangels Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. musste Adenau damals schon längere Zeit die Verwaltung in Dümpelfeld führen.

Seit der eigenständigen Pfarrei Dümpelfeld, im Jahre 1662, haben bis zum heutigen Tag 30 Priester hier gewirkt. Ein Priester ging aus der Pfarrei hervor: Born, Peter, geb. 31.07.1910, im Krieg vermisst.

Unsere Pfarrei bildete den letzten Grenzpunkt im Südwesten des alten kölnischen Ahrdekanates. Bei der Neuumschreibung der Pfarreien 1802 wurde Dümpelfeld dem neuen Bistum Aachen zugeteilt. 1824 übernahm Trier die Pfarrei Dümpelfeld. Wir waren nicht mehr dem Ahrdekanat zugeordnet, sondern dem Dekanat Adenau, das mittlerweile in dem „Großdekanat Ahr-Eifel“ aufgegangen ist.

Die Seelenzahl der Pfarrei betrug 1684 ca. 135 Einwohner, 1743 ca. 200 Einwohner, 1822 ca. 431 Einwohner. Trotz der Cholera, die im Sept./Okt. 1866
21 Personen in Dümpelfeld hinwegraffte, stieg die Seelenzahl im Jahre 1886 auf 753. Ende 2000 zählte die Pfarrei 525 Katholiken.

Einen Friedhof besaß Dümpelfeld schon 1622, also noch bevor es eine eigenständige Pfarrei war. Derselbe lag stets um die Pfarrkirche. 1866 wurde eine Erweiterung notwendig infolge der Cholera, die hier wütete.

Auf diesem Friedhof an der Nordseite der alten Pfarrkirche und auf dem Vorplatz der neuen Kirche bewundern wir Grabkreuze aus der 1. Hälfte des 18. Jh.
Alle Kreuze tragen Darstellungen verschiedener Art, z.B. Leidenssymbole, manche zeigen durchaus eine hohe, künstlerische Qualität.

Kirchlich-religiöses Leben

Im Jahre 1635 wurde die Bruderschaft Jesus - Maria -Josef gegründet.

1743 nennt sie sich in Christenlehrbruderschaft um, 1764 wurde sie erneuert. Der Zusammenschluss zu frommen Verbänden sollte in der Gemeinde das religiöse Leben fördern. Es gab sie vielerorts. Heute ist die Bruderschaft nicht mehr bekannt.

Prozessionen und Wallfahrten waren hier sehr beliebt. Zur Zeit der Cholera 1866 gelobte die Gemeinde eine Wallfahrt zum hl. Maternus in Kesseling. Diese wurde bis Mitte des 20. Jh. jedes Jahr an einem Sonntag um den 11.09. durchgeführt. Leider ging dies später aus verkehrsbedingten Gründen nicht mehr.
Eine zweite Wallfahrt wurde nach Pützfeld zur Muttergottes-Kapelle versprochen. Diese Wallfahrt wird bis heute beibehalten, jedes Jahr nach dem Fest Mariä Geburt (08.09.).
Weitere Wallfahrten führten in früherer Zeit zum Apollinarisberg nach Remagen und zur Gottesmutter nach Kevelaer.
Heutzutage werden alljährlich im Marienmonat Mai Bittprozessionen zwischen Dümpelfeld und Niederadenau und zur Fatima-Kapelle nach Niederadenau abgehalten.

Nachtrag: Seit dem Jahr Im Jahr 2011 gehört die Pfarrei „St. Cyriakus Dümpelfeld“ neben sieben weiteren Pfarreien aus der Verbandsgemeinde Adenau zur „Pfarreiengemeinschaft Adenau.“

Der abnehmenden Priesterzahl „geschuldet“ feiern wir in unserem restaurierten Gotteshaus alle 14 Tage im Wechsel Samstag-Sonntag gut besuchte Gottesdienste.

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