Gemeindewappen
HahnensteinerMühle
Pumpenhausplatz
alte Kirche Brücke_Ahr

Zahlen & Fakten

Die folgenden Daten und Informationen sind der sehr lesenswerten Dorfchronik entnommen, die anlässlich des 850 jährigen Dorfjubiläums erschienen ist.
Mein Dank gilt all´ jenen, die seinerzeit an dieser Festschrift mitgearbeitet haben. Die (fortlaufenden) Ergänzungen stammen von Alt-Obm Udo Stratmann und Rainer Schlömp. Weitere Hinweise zur Fortschreibung der Chronik sind sehr willkommen.

ca. 50 n.Chr.

Römische Ansiedlung im Ommelbachtal.

1153

Erste urkundliche Erwähnung des Ortes Dumplenvelt.

um 1200

Das Stift St Kunibert zu Köln lässt eine Kapelle zu Ehren des hl. Cyriakus errichten.

1265

Dumpinvelt kommt unter die Hoheit des Erzbistums Köln.

um 1450

Umbau, Erweiterung und Vergrößerung der Kapelle.

1494

Die Kapelle zu Dümpelfeld wird Eigentum der Johanniter Komturei Adenau.

1565

Erstmalige Erwähnung der Hahnensteiner Mühle.

1640

Das Gotteshaus wird von Soldaten verwüstet.

1650

Es wird durch Weihbischof Georg Paul Stravius neu konsekriert.

1657

Dümpelfeld wird eigenständige Pfarrei.

1687

Dümpelfeld und Niederadenau zählen 132 Einwohner, viele hatte die Pest dahingerafft.

1707

Auf dem Cyriakushof, der unterhalb der Kirche im heutigen Bereich Bahnhofstraße/Bachstraße lag, wurde ein Pfarrhaus errichtet.

1728

Erwähnung einer Ölmühle am Adenauer Bach oberhalb des Ortes.

1730

Einbau der Balthasar König Orgel in die Kirche.

1743

Erste Erwähnung einer Schule in Dümpelfeld.

1746 - 1771

Rechtsstreit zwischen Liers und Dümpelfeld um den Ommelbacher Lehnshof.

1794 - 1814

In der Franzosenzeit gehörte Dümpelfeld zur Mairie Hönningen.

ab 1815

Dümpelfeld gehört zur Bürgermeisterei Adenau im Kreis Adenau, Teil der Preußischen Rheinprovinz.

1822

Die Einwohnerzahl von Dümpelfeld und Niederadenau beträgt 430.

1852

In Dümpelfeld wird eine Wollspinnmaschine zum Kauf angeboten von der Spinnerei in der Ölmühle.

1859

Eröffnung der Provinzialstraße Bonn-Trier, heutige B 257.

1860

Die Telegrafenleitungen werden verlegt.

1866

Der Ort wird von der asiatischen Cholera heimgesucht.

1870

Die Kaiserlinde am „Dreieck" wird gepflanzt.

1877

Im Tagelohn werden in der Stunde 2,00 Mark verdient.

1890

Der Bau der neuen Schule (Pastor-Berg-Straße) wurde notwendig, da in der alten bis zu 60 Kinder der Klassen 1 - 8 in einem kleinen Klassenraum unterrichtet wurden.

1894

An die Pfarrkirche wird eine neue Sakristei angebaut.

1897

Die Postagentur wird ein Postamt Klasse III.

1897

Bau des neuen Pfarrhauses (Kirchstraße).

1904

Man beginnt mit dem Bau einer Wasserleitung.

17.10.1905

Kaiser Wilhelm II gastiert im Ort auf seiner Reise nach Schloss Elz.

1908

Verlegung der Provinzialstraße nach Insul.

1909

Gründung des Junggesellenvereins.

1910

Verheerendes Hochwasser der Ahr, dass fast alle Brücken mit sich riss und bei dem 52 Menschen den Tod fanden.

1912

Fertigstellung der Strecke Dümpelfeld-Jünkerath-St.Vith.

1913

15.10.1913

Kaiser Wilhelm II weilt auf seiner Reise nach Trier erneut im Ort.

02.08.1914

Erster Militärzug an der Kriegsrampe Block Liers.

1922

Versorgung der Gemeinde mit elektrischer Energie.

1926

Stilllegung vom Verbindungsgleis Block Liers-Block Insul.

1926

Die Teufelsley wird Naturschtzgebiet.

1930

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.

1937

Wiederaufbau der Verbindungsstrecke Block Liers - Block Insul.

1938

Bau der Ommelbachstraße zum Truppenübungsplatz.

1942

Die Kircheglocken werden vom Turm geholt und zum Abtransport zur Einschmelzung bereitgestellt, jedoch nie abgeholt.

1944 - 1945

Bombenangriff auf Dümpelfeld, viele Häuser und die Bachbrücke werden beschädigt.

03.03.1945

1948

Die Menschen leiden Hunger.

21.11.1950

Gründung des Männergesangvereins.

14.03.1951

Ein gut wahrnehmbares Erdbeben von 10 Sekunden Dauer.

1952

Wiederinbetriebnahme der Ortsbeleuchtung.

10.07.1953

Die Dümpelfelder feiern das 800jährige Bestehen.

Sept. 1954

Die Brücke über den Bach wird durch eine neue Betonbrücke ersetzt.

Nov. 1954

Der Sport-Club Dümpelfeld wird gegründet.

1955

Die Schule erhält eine neue Toilettenanlage.

28.06.1956

Der kleine Werner Scheuren ertrinkt in den Fluten des Adenauer Baches.

02.03.1956

Der Sportplatz wird vollkommen mit Eisschollen bedeckt.

12.08.1956

01.05.1959

Die gerade eingeweihte Brücke über die Ahr zum Sportplatz wird von einer riesigen Flutwelle der Ahr mitgerissen.

04.10.1959

Die von Pionieren des Bundesgrenzschutzes erbaute neue Sportplatzbrücke wird eingeweiht.

Dez. 1960

Gründung eines Kirchenbauvereins zur Förderung des Baus einer neuen Kirche.

03.06.1962

Austragung des großen Bergpreises von Bad Neuenahr auf der Ommelbachstraße.

08.12.1962

Die Sakristei der alten Kirche brennt lichterloh. Das beherzte Eingreifen der Dümpelfelder und Adenauer Feuerwehr verhindert, dass die Kirche ein Raub der Flammen wird.

08.05.1966

Grundsteinlegung zum Bau der neuen Kirche.

1967

Der Einmündungsbereich der L 73 in die B 257 wird neu gestaltet. Die 1870 gepflanzte Kaiserlinde wird gefällt, das Dreieck beseitigt und die Gaststätte Osterspey abgerissen.

12.08.1967

Die neue Kirche wird eingeweiht und erhält als Schutzpatronin „Maria, Mutter der Kirche".

31.07.1968

Die einklassige Volksschule Dümpelfeld wird aufgelöst und mit der Niederadenauer Schule zusammen gelegt. In Dümpelfeld werden die Klassen 1 - 4 und in Niederadenau die Klassen 5 - 8 unterrichtet.

29.09.1969

Sieben junge Menschen sterben bei einem grausamen Unfall zwischen Liers und Hönningen, darunter die Dümpelfelder Jungen
Peter Spitzley (24)und Walter Schröder (20).

01.08.1972

02.06.1973

Der Personenverkehr auf der Eisenbahnstrecke Dümpelfeld - Jünkerath wird eingestellt.

31.07.1975

Die Grundschule Schuld wird aufgelöst, und die Dümpelfelder Grundschüler besuchen ab dem Schuljahr 1975/1976 die Grundschule Adenau.

19.01.1976

Auflösung der Gemeinden Niederadenau und Lückenbach und Eingliederung in die Gemeinde Dümpelfeld.

1976

Bau eines neuen Gemeindehauses und Feuerwehrhauses am Festplatz in der Poststraße.

1977

Der Gemeinderat beschließt den Beitritt zum Kindergartenzweckverband Schuld. Den dortigen Kindergarten können die Dümpelfelder Kinder somit besuchen.

01.07.1978

Nach acht Wochen Bauzeit wird die St. Martins-Schutzhütte auf dem Hohn fertig gestellt

01.05.1982

Pfarrer Stefan Berg wird Ehrenbürger und eine Straße wird nach ihm benannt.

01.06.1985

Letzter Personenzig auf der Strecke Dümpelfeld - Kreuzberg

15.05.1986

Die Volksbank wird überfallen. Der aufmerksame Bürger, Franz Wittersheim, merkt sich das Auto und das Kennzeichen.
Dies trägt entscheidend mit dazu bei, den Täter kurz danach zu fassen. Als Dank erhält er eine Flasche Wein

07.10.1993

Dümpelfeld erhält ein Gemeindewappen, welches auf der vorderen Umschlagseite zu sehen ist. Der silberne Löwe und die Schindeln im roten Feld sind dem Wappen der Nürburger entnommen, zu deren Grafschaft Dümpelfeld bis 1290 gehörte.
Die symbolische Brücke weist darauf hin, dass das Ortsbild von Dümpelfeld durch 11 Brücken geprägt wird.
Zur Andeutung der drei zu Dümpelfeld gehörenden Dörfer bzw. der Bedeutung der Landwirtschaft für unsere Region werden drei Brückenbögen und drei Ähren ins Wappen genommen.

02.11.1993

Die Gruppenkläranlage der Verbandsgemeinde Adenau wird eröffnet.

27.10.1993

Protestaktion der Dümpelfelder Bürger gegen die Schließung der Post. Man kaperte ein Postauto und setzte es fest. Erst die Polizei beendete die Aktion. Die Post wurde trotzdem geschlossen.

14.11.1997

Das neue Dorfgemeinschaftshaus „DÜNALÜ" wird seiner Bestimmung übergeben. Damit haben die Dümpelfelder ein schönes Haus für ihre Feste und die Aktivitäten der Vereine.

18.05.1999

Die Feuerwehrmänner beziehen ihr neues Domizil am DÜNALÜ, welches sie fast ausschließlich in Eigenarbeit erstellt hatten.

18.09.1999

In nur sechs Wochen entstand eine neue Brücke über den Adenauer Bach zum Freizeitgelände Pumpenhaus. Sie wurde auf Initiative des Stammtisches gebaut, der auch fleißig mit Hand anlegte.

2000

Renovierung der Dachkonstruktion der alten Kirche.

2001

Die Außenmauern des Gotteshauses werden renoviert.

2002

Nach Fertigstellung der Innenrenovierung erstrahlt die alte Kirche wieder in neuem Glanz. Sie ist ein wahres Schmuckstück für das Dorf. Dieses Werk konnte nur vollendet werden durch die finanzielle Mithilfe der Bürger und viele Stunden Eigenarbeit der vielen freiwilligen Helfer.

19.02.2003

Der Gemeinderat beschließt die Abschaltung der Dorfbeleuchtung zwischen 0.30 und 5.00 Uhr. Außerdem werden auf dem Friedhof keine Abfälle mehr entsorgt. Diese Sparmaßnahmen sollen die durch Steuerrückgänge und höhere Soziallasten immer schlechter werdenden Finanzen der Gemeinde entlasten.

 

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letzte Aktualisierung am
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