Gemeindewappen
HahnensteinerMühle
Pumpenhausplatz
alte Kirche Brücke_Ahr

Verwaltung Aktuell -
Der Ortsbürgermeister informiert...

F

V

An dieser Stelle werde ich zukünftig über etwas komplexere und umfangreichere Themen informieren, die sich nicht in zwei Zeilen erklären lassen.
Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen zu den Themen haben lassen Sie es mich bitte wissen.

Thema Wiesengräberfeld

Rainer Schlömp, Ortsbürgermeister

Thema Straßen & Verkehr

Arbeiten am Friedhof

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Eigentlich sollten die Arbeiten am Wiesengrabfeld auf unserem Friedhof schon längst –
spätestens, so war mein Plan, aber mit der Gräbersegnung zum Allerheiligenfest – abgeschlossen sein.
Auch für mich persönlich ist es sehr ärgerlich, dass sich die Neugestaltung des Gräberfeldes so lang hingezogen hat und hinzieht.
Ich war einfach (zu lange) davon ausgegangen, dass sich (noch) freiwillige Helfer finden, die unter Inanspruchnahme des Kreis-Zuschusses den Weg durch das Gräberfeld und den Rasen anlegen würden.

Im Nachhinein müssen wir vom Gemeinderat aber einsehen, dass dieses Projekt für ehrenamtliche Helfer wohl zu groß und komplex gewesen ist.
Daher hatte ich im September diese Arbeiten ausgeschrieben und habe (so wie es das Gesetz erfordert) mehrere Firmen gebeten, ein Angebot zur Durchführung der Arbeiten abzugeben.
Ich hatte gehofft, dass diese Zeit zur Planung und Durchführung reichen würde. Da aber die Auftragsbücher der Firmen scheinbar momentan sehr voll sind, habe ich weder alle Angebote zurückerhalten, noch konnte mir eine Fertigstellung bis Ende Oktober zugesichert werden.
Daher hat sich auch bis zum Allerheiligenfest in dieser Woche immer noch nichts Neues getan.

Liebe Dümpelfelder, auch mir liegt diese Baustelle am Herzen.
In erster Linie natürlich aus christlicher Sicht, denn unsere Lieben haben einen würdevollen Ort als letzte Ruhestätte verdient, auch wenn es nur ein kleiner Teil unseres Friedhofes ist, der momentan unansehnlich und vielleicht ein Stück weit würdelos ist. Gleichwohl aber ist es natürlich auch so, dass auch bei einem wie zunächst gedacht scheinbar kleinen Projekt wie diesem hier immer wieder Probleme und Fragen auftauchen, mit denen man zu Beginn nicht rechnen konnte.
Rechnen können Sie aber damit, dass nun in den kommenden Wochen die Arbeiten vergeben und entsprechend durchgeführt werden.
Dadurch, dass nun soviel Zeit ins Land gezogen ist, können wir immerhin die Zuwegung durch das Gräberfeld bedeutend einfacher und komfortabler gestalten.
Der Weg wird nun vom Treppen-Plateau beginnend gerade zur hinteren kleinen Treppe geführt.
Außerdem hat sich bei den Planungen ergeben, dass wir nun auch die Wiesen-Urnengräber in diesem Bereich anlegen können.
Ich kann Ihnen versichern, dass nach Abschluss der Arbeiten dieses Gräberfeld ein wirklich pietätvoller und „schöner“ Teil unseres
Friedhofes wird und wir darüber hinaus auch die Anpflanzung einiger Büsche und Bäume zur „optischen Verschönerung“ vorgesehen haben.

Bei allen, die die Ruhestätte ihrer Verwandten und Bekannten zwischendurch als verwahrlost und pietätlos betrachtet haben,
möchte ich mich persönlich entschuldigen und versichern, dass auch ich diese „Baustelle“ schon lange gerne als abgeschossen betrachtet hätte.
Bitte haben Sie noch etwas Geduld – in vielen Bereichen muss auch ich nach vier jähriger Amtszeit noch dazulernen.

Rainer Schlömp,
Ortsbürgermeister
 

Straßen und Verkehr in Dümpelfeld

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen, Sie über aktuelle Sachstände zum Thema "Straßen und Verkehr rund um Dümpelfeld" zu informieren.
Vielen ist sicherlich der schlechte Straßenzustand der L73 (Hauptstraße) in der Ortsdurchfahrt Dümpelfeld und im weiteren Verlauf Richtung Insul ein Ärgernis und ein Dorn im Auge.
Nachdem eine Sanierung dieser Straße schon vor mehreren Jahren ein Thema war, dann aber wegen Geldmangels vom Verkehrsministerium wieder von der Agenda genommen wurde, nahm ich die letzte Landtagswahl und die hier zu hörenden Wahlversprechen der jetzigen Regierungsparteien zum Anlass, mich an den Landesbetrieb Mobilität zu wenden und nach dem Sachstand der Planungen zu fragen.

Die (lange auf sich wartende) Antwort war schließlich keine befriedigende und eher schlechte. Denn obwohl rund um Dümpelfeld in der letzten Zeit zumindest punktuell die Straßen ausgebessert wurden, sehen die Planungen bis ins Jahr 2019 bei uns im Ort keine Restaurierungsmaßnahmen vor.
Zwar wird zugestanden, dass sich die "L 73 im Bereich der Ortsgemeinde Dümpelfeld [...] in einem insgesamt unbefriedigenden Zustand befindet" und sich dies bei einer Zustandserfassung sogar bestätigt habe.
Allerdings müsse man "die Investitionsmittel für den Straßenbau auf die dringlichen Maßnahmen" konzentrieren, die im Rahmen von "fachlichen Projektbewertungen" landesweit vergleichbar gemacht würden.
Da hier auch Faktoren wie Verkehrsbelastung, Unfallhäufigkeiten und Kosten einbezogen würden, ergäbe das so erstellte Punktesystem bei uns keinen dringlichen und vorrangigen Handlungsbedarf. Im nächsten Jahr werde eine erneute Straßenzustandserfassung und -bewertung durchgeführt, anhand dererdie Folgejahre geplant würden.
Das Schreiben des Landesbetriebes Mobilität endete (immerhin) mit dem Versprechen, dass man "weiterhin Sorge" dafür trage, "dass die Verkehrssicherheit in den angesprochenen Straßenabschnitten durch Maßnahmen der laufenden Unterhaltung weiterhin gewährleistet" werde. 

Dies ist vor allem für unsere Ortsdurchfahrt natürlich betrüblich, da nach dem Abriss der Bahnbrücken der Bereich der Bushaltestelle im Rahmen der Sanierung der L 73 neu und vor allem verkehrssicherer gestaltet werden sollte. Nun muss man, diese Antwort vor Augen, sicherlich darüber nachdenken, in wie weit
hier losgelöst von einer (finanzierten) Landesbaumaßnahme hier Verbesserungen seitens der Ortsgemeinde nötig und möglich sind.

Um überhaupt einmal belastbare Zahlen zu haben, hatte ich deswegen für den Juni eine umfangreiche Verkehrsdatenerfassung in Dümpelfeld und Niederadenau beantragt.
Bleiben wir zunächst in Dümpelfeld.
Hier wurde im Juni eine Woche lang verdeckt (!) im Bereich der Bushaltestelle der anfallende Verkehr und dessen Geschwindigkeit erfasst.
Diese Zahlen liegen nun vor und erlauben eine sachliche und aktuelle Beurteilung der Situation. Die Messungen in diesem Bereich besagen grundsätzlich, dass sich die in diesem Bereich gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeiten im erlaubten Mittel bewegen und sogar tlw. um 10 km/h unter den erlaubten innerörtlichen 50 km/h liegen.
Scheinbar sorgt die Kurvensituation für ein natürliches Abbremsen der meisten Fahrzeuge, wenngleich der Aufenthalt an der Bushaltestelle gelegentlich etwas anderes vermuten lässt.
Der Maximalwert von gemessenen 86 km/h an dieser Stelle bedeutet aber wirklich einen statistischen Ausreißer nach oben.

Anders sieht es erwartungsgemäß in Niederadenau aus und hier ist - um das wichtigste gleich vorweg zu nehmen - auch ein gewisser Handlungsbedarf gegeben.
Hier auf der B 257 liegt ein wichtiger Wert zur Beurteilung der Situation über den geduldeten Grenzen der durchschnittlichen Geschwindigkeit, so dass wir Anfang des neuen Jahres bei einem Ortstermin  mit der Polizei, dem LBM und dem Ordnungsamt der VG über geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen beraten werden.
Was dann an dieser Stelle umsetzbar oder überhaupt sinnvoll ist möchte ich noch nicht bewerten:
Die andernorts oft gesehenen Verschwenkungen der Fahrbahn führen teilweise zum messbaren Gegenteil des Erhofften - sehen es manche Fahrer doch als Herausforderung, diese möglichst sportlich hinter sich zu lassen.
Außerdem stellt natürlich die Tatsache, dass es sich um eine Bundesstraße handelt, zusätzliche Anforderungen an solche Maßnahmen bzw. schließt diese sogar u.U. von vornherein aus.

Gleichwohl wurde nun auch hier zumindest einmal wahrgenommen, gemessen und schriftlich fixiert, was wir als Anlieger tagtäglich wahrnehmen:
Dass nämlich sowohl der Schwerlast- als auch der Individualverkehr von Jahr zu Jahr zunimmt -  mit all seinen Auswirkungen: Lärmbelästigung und gefährlichen Situationen.
Hier passt auch die maximal gemessene Geschwindigkeit gut (oder besonders schlecht) ins Bild:
148 km/h. Innerorts! Auf einer Straße, an der sich Bushaltestellen für Schulbusverkehr befinden und die Menschen überqueren müssen, um in den anderen Ortsteil zu gelangen!
Dies ist eindeutig zu viel und ich hoffe sehr, dass es allen beteiligten Institutionen gemeinsam gelingt, diese Gefährdungen durch überhöhte Geschwindigkeiten zu minimieren bevor etwas schreckliches passiert. Wenn Sie als Anlieger Ideen haben, lassen Sie es mich bitte wissen.
Ich werde Anfang Januar speziell zu diesem Thema eine Bürgerversammlung einberufen, um mit den Ergebnissen, Ideen und Forderungen in die o.g. Gespräche zu gehen. Dieses Thema geht uns alle an!

Rainer Schlömp,
Ortsbürgermeister

Dümpelfeld /Ahr   Aktuell   Gemeindehäuser   Verwaltung & Rat   Vereine   Wissenswertes   Sehenswertes   Kultur & Tourismus   Kontakt 

Jetzt neu: Belegplaner DüNaLü 2017

Jetzt neu: Bau- & Renovierungsprojekte in der Gemeinde

Jetzt neu: Veranstaltungskalender 2016

NEU: Sammelkalender AbfallWirtschaftsbetrieb Ahrweiler 2016

Satzungen der Ortsgemeinde Dümpelfeld

Lebens- & Liebenswertes Niederadenau

Kultur Aktuell: 16. Niederadenauer Adventssingen

letzte Aktualisierung am
10.01.2017 - 09.04

Daumen

Dümpelfeld jetzt auch bei Facebook besuchen::

Facebook-Link

E-Mail / Kontakt: gemeinde-duempelfeld(AT)t-online.de