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Die Teufelsley

Zwischen Dümpelfeld und Hönningen, malerisch auf dem Bergrücken in 495 m Höhe inmitten eines Naturschutzgebietes, liegt die unter Geologen berühmte und weithin bekannte “Teufelsley.”
Hierbei handelt es sich um einen Quarzitfelsen von etwa 80 m Länge und 18 m Höhe - den größten seiner Art europaweit.

Erdgeschichtlich ist sie dem Devon des Rheinischen Schiefergebirges zuzuordnen, das aus den Ablagerungen des gewaltigen Devonmeeres vor etwa 400 Millionen Jahren entstanden ist. Dieses Gestein ist äußerst hart, zäh und verwittert nicht wie die brüchigen weichen Schiefer, so dass der Quarzfels Teufelsley als Härtling die Umgebung überragt. Da typische Quarzite in dieser Ausdehnung sehr selten sind, wurde die Teufelsley unter Naturschutz gestellt.

teufelsley_2

Riesig ragt der gigantische Fels aus der Umgebung hervor

Obwohl der Quarzfels unfruchtbar ist, wachsen in den Felsrissen, wo Wind und Regen Humuserde hinfegte, verkrüppelte Birken und Hainbuchen. An den steilen Felswänden findet man vier Arten von pflanzlichen Lebewesen:
Algen, Flechten und Moose, sowie sehr seltene Arten von Streifenfarnen.

Der Deutsche Alpenverein - Sektion Koblenz - unterhält in der Nähe des Felsens eine Hütte und nutzt den Felsen zum Klettern. (http://www.kreis.aw-online.de/kvar/VT/hjb1966/hjb1966.36.htm)
Der “normale” Wanderer findet, vom Parkplatz über dem Ommelbachtal ausgehend, leichte bis anspruchsvolle Wanderwege, um das Vogel- und Naturschutzgebiet wandernd zu erkunden. (siehe untenstehenden Kartenausschnitt)
Weitere Informationen und Touren zu Wanderungen rund um Dümpelfeld werden in Kürze hier abrufbar sein.

Um so ein Gebilde wie die Teufelsley, die früher von weither zu sehen war, heute leider fast gänzlich zugewachsen ist, rankten sich natürlich vielerlei Sagen und Legenden. Eine davon berichtet von der Entstehung der Teufelsley.

Die Sage von der Teufelsley:

Dass der Teufel hier seine Hände im Spiel hatte kann man schon erahnen und so war es tatsächlich.
Dass Gott bei den Bewohnern in der Eifel so hoch angesehen war passte dem Teufel natürlich  gar nicht. Wollte er doch eigentlich der Herr über diese Menschen sein!
So ließ er nie locker, um die Gunst der Eifeler zu buhlen. Er nutzte die Armut, die damals in dieser Gegend herrschte und fasste einen teuflischen Plan.
Er wollte den Bauern Arbeit und viel Geld versprechen, wenn sie ihm helfen würden sein satanisches Vorhaben in die Tat umzusetzen. So ging er in die umliegenden Dörfer Dümpelfeld, Niederadenau, Hönningen und Liers und heuerte Männer an, denen er versprach, sie von aller Plag zu befreien, wenn sie mit ihm gingen.
Die notleidenden Menschen sahen im Teufel den einzigen Hoffnungsschimmer in ihrem elenden Leben, dachten nicht an Gott und folgten dem Teufel.
Der hatte nämlich vor, oben hoch auf dem Berg zwischen Dümpelfeld und Hönningen eine riesige Burg zu bauen mit einem Turm, der bis in den Himmel reichen sollte, wo der Teufel schon immer die Macht übernehmen wollte. So karrten die Bauern aus der ganzen Gegend Steine herbei und wie Sklaven mussten sie diese zu einem gigantischen Bauwerk aufschichteten. Den versprochenen Lohn sollten die Arbeiter erhalten, wenn das Bauwerk fertig sei.
So legten sie sich mächtig ins Zeug und schuffteten und schuffteten bis der Turm fast den Himmel erreicht hatte und die Männer schon den versprochenen Lohn in ihren Händen spürten.
Der liebe Gott wollte sich dies jedoch nicht gefallen lassen. Er ließ dunkle Wölken heranziehen und fernes Dauergrollen erschütterte die Erde.
Die Arbeiter spürten, dass sie für einen gottlosen Zweck missbraucht worden waren und flohen in Richtung ihrer Dörfer. Der Himmel wurde dunkler und dunkler und das Grollen lauter und lauter. Der Teufel stand auf seiner Burg um sie zu verteidigen. Da zuckten Tausende von Blitzen von Himmel herab.
Der Teufel stürzte von seiner Burg, der Turm brach mit lautem Getöse zusammen und die Burg zerbarst in einer infernalischen Feuersbrunst. Am nächsten Morgen, als es wieder hell wurde, konnten die Einwohner der umliegenden Dörfern von ihren Bergen aus nur noch die qualmenden Überreste der Burg erblicken und gaben dem verbliebenen Steinhaufen den Namen Teufelsley.

Heute noch kann man an dem Fels die schwarzen Spuren des Feuers erkennen und ein großer Felsspalt zeugt von dessen zerstörerischen Kraft. Überall weit verstreut in der Gegen sind die Steine der ehemaligen Burg zu finden und zeugen davon, dass diese Geschichte wahr und nicht erfunden ist. Manchmal kann man sogar noch früh morgens über der Teufelsley die Rauchwolken aufsteigen sehen.

(Nacherzählt von Udo Stratmann)

Teufelsley
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Früher weithin aus dem Ahrtal sichtbar, ist die Teufelsley nun leider gänzlich von Bäumen umgeben.

Karte_Naturschutzgebiet Teufelsley

Quelle: http://map1.naturschutz.rlp.de/mapserver_lanis/...

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